Reisebüro Moch GmbH

      
 


Thailand Jana Fritzsch
Informationsreise DERTOUR Länderspecial Thailand  18.-29.04.08

Neue Länder, Menschen und Kulturen kennen lernen, einmalige Erlebnisse, neue Erfahrungen sammeln, besseres Verstehen anderer, sich selbst weiterbilden und – entwickeln, verschiedene Lebensweisen und Religionen begreifen – es gibt viele Gründe, warum wir auf Reisen gehen.
Aus jedem Land bringen wir unterschiedliche Eindrücke mit, können Vergleiche anstellen, Gemeinsamkeiten oder Unterschiede finden und in jedem Menschen entwickelt sich nach dem „Unterwegs-Sein“ ein neues Bild von unserer Welt und manchmal verändert sich auch unsere Sichtweise auf wichtige (oder unwichtige) Dinge, die unser Leben zu Hause bestimmen.

So trat ich voller Neugier meine Reise auf den asiatischen Kontinent nach Thailand an.
Die Religion des Buddhismus war mir nach einer Sri Lanka Reise vor ca. 10 Jahren nicht ganz neu. In mir kamen anfangs einige Bedenken auf, ob diese Tour durch Thailand nicht eine Kopie dieser früheren Reise werden würde. 
 

   
Aber weit gefehlt – Thailand überraschte mich von Tag zu Tag neu!

Die Millionenstadt Bangkok und ihre Einwohner zeigen ein durchweg freundliches Gesicht. Es herrscht zwar Tag und Nacht reger Verkehr auf den Straßen, den Märkten, in den Massagesalons, den Bars und Clubs und trotz allem strahlt die Metropole eine angenehme Atmosphäre aus. Sie lädt uns überall und jederzeit ein teilzuhaben am Leben. Kein Hupen der Autos, keine Hektik der Menschen – gelassener Alltag. „Sabei, sabei“- würde der Thailänder sagen: Immer mit der Ruhe, es wird schon…
Und so lässt man sich auf dem Nachtmarkt mit der Menge treiben, fühlt sich nach einer Original Thai- oder Fußmassage entspannt, genießt eine Fahrt mit dem Tuk Tuk, erkundet dann voller Elan den Königspalast und einen oder zwei Tempel und, und, und…
Bangkok entlässt uns mit dem Gefühl, hier würde ich jederzeit gern wieder herkommen.
(Von wegen „One Night in Bangkok“!)

Das Programm führte uns anschließend in den Norden Thailands.  

Thailand 3 
 

Unterwegs fallen mir überall gut ausgebaute Straßen auf; kleine Ortschaften, die mit Fähnchen, Flaggen und Bildern des Königs Rama IX. bunt geschmückt sind; sorgfältig angelegte Reisfelder; moderne und weniger moderne Wohnhäuser – alles macht einen sauberen Eindruck. Daran hat der König großen Anteil – er kümmert sich um sein Land und seine „Untertanen“ und diese lieben und verehren ihren König. Thailänder genießen eine relative Freiheit, wie sie ihr Leben leben, das Land ist weltoffen und sie sind stolz Thais zu sein – eine gute Voraussetzung glücklich und zufrieden zu leben.

Die Unterkünfte auf dem Weg nach Chiang Mai sind weitläufige Anlagen mit atemberaubender Vegetation, die teilweise nur mit Booten erreichbar sind und abseits der Zivilisation absolutes „Dschungelfeeling“ bieten.
Ebenso einzigartig die Erfahrung im Elefantencamp – leider bieten diese Camps die einzige Überlebenschance der sensiblen Dickhäuter, da der natürliche Lebensraum durch den Menschen zu sehr eingeschränkt wurde.

Angekommen in Chiang Mai – der Hauptstadt Nordthailands - wird der  Besucher wiederum überrascht. Nach der langen Fahrt Richtung Norden taucht man wie aus dem Dschungel ein in eine Großstadt, die man in diesen Ausmaßen an dieser Stelle so nicht erwartet hätte.
Vom Bergtempel Doi Suthep schweift der Blick wie vom Himmel hinunter auf die Stadt, die sich bis zum Horizont erstreckt und die 306 Stufen hinauf zum Tempel haben sich allemal gelohnt.

Aber nicht nur die Stadt, sondern ebenso die Umgebung von Chiang Mai bietet immer wieder neue Einblicke in die Natur und das tägliche Leben der Thais.
Besonders beeindruckend war der Besuch einer Seidenfabrik, wo wir angefangen von der Aufzucht der Rauben bis zum fertigen Schal, Anzug oder Kleid alle Arbeitsgänge hautnah miterleben konnten. Gleiches bei der Herstellung der berühmten Schirme.
Das fertige Produkt lässt uns nicht erahnen, wie viel Arbeit (per Hand) in jedem kleinen Detail steckt !
Nach dieser neuen Erfahrung kamen mir die Preise, zu denen wir diese Artikel im angegliederten Verkaufsladen dort erwerben konnten, wirklich mehr als minimal vor. Für uns preiswert, für den Thailänder ausreichend zum Leben – alles ist relativ.

Auf der Orchideenfarm überwältigte uns eine Vielfalt von Formen und Farben, welche die Blüten dieser Pflanze hervorbringen kann – keine gleicht der anderen : hell oder dunkel, groß oder klein, auffällig oder unscheinbar, leuchtend oder matt – jede ist einmalig und auf ihre Art schön. (Ist dies bei uns Menschen nicht ähnlich ?!)

Überall gegenwärtig ist die tiefe Religionsverbundenheit der Thailänder, unabhängig von Alter und gesellschaftlicher Stellung. Jeder „opfert“ freiwillig und gern dem „Erleuchteten“. Er, der das Nirvana erreicht hat, zeigt den normal Sterblichen den Weg dorthin. Nur gute Leben bringen nach vielen Wiedergeburten den Menschen zum „Nirvana“- der Befreiung von allem Leiden. Der angenehme Geruch der Räucherstäbchen in den Tempeln mit den vielen Gläubigen wird mir immer in Erinnerung bleiben und in mir eine Assoziation zu dieser Religion erzeugen. Menschen mit solch einer Einstellung zu allem Lebenden achten, lieben und schützen dieses.

Nach 11 Tagen fiel es mir nicht leicht, mich von Thailand zu verabschieden. Ich habe dieses Land mit allen Sinnen genossen und das Gefühl, dass ich dort jederzeit wieder willkommen bin mit nach Hause genommen und vielleicht konnte ich einen Teil davon an Sie weitergeben.

BERICHTE und BILDER geben einen EINBLICK und wecken vielleicht Ihr INTERESSE, ERLEBEN  können Sie aber nur SELBST !!!

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